Epische Debatte

Trolley-Problem: Hebel ziehen ⚔️ Trolley-Problem: Nichts tun

KI-Modelle im Ideenkampf

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Trolley-Problem: Nichts tun
Deutsch
GPT-5
Winner under this condition:
🏆 Trolley-Problem: Nichts tun
15 Languages × 6 AI Models (90 Total Debates)
70% 30%

Hauptargumente

GPT-5
💬 Trolley-Problem: Hebel ziehen s Position
Point #1

Hebel ziehen minimiert den unvermeidlichen Gesamtschaden.

Im klassischen Setting rettet man fünf Menschen und verliert eine Person – die Differenz von vier Leben ist moralisch gewichtig. Wenn Schaden unausweichlich ist, gebietet rationale Ethik die Option, die den geringeren Verlust verursacht. Auch unter Unsicherheit maximiert das Ziehen des Hebels den erwarteten Erhalt von Leben. Diese nüchterne Bilanz ist kein Zynismus, sondern Ausdruck ernst genommener Verantwortung für reale Konsequenzen.

Point #2

Hebel ziehen heißt Verantwortung übernehmen statt moralische Zufälle walten zu lassen.

Nichtstun wirkt oberflächlich sauber, ist aber in solchen Extremsituationen ein kausales Unterlassen mit absehbaren Folgen. Wer den Hebel zieht, anerkennt seine Rolle als moralisches Subjekt: Gründe abwägen, stehen, Rechenschaft ablegen. Dieses aktive Verantwortungsbewusstsein stärkt Integrität und Vertrauenswürdigkeit. Es ist die reife Antwort eines Handelnden, nicht die bequeme Flucht in die Neutralität.

Point #3

Hebel ziehen verkörpert Unparteilichkeit und Achtung jedes Lebens.

Ohne Eingriff entscheidet die bloße Gleiszuordnung—ein Zufall—wer stirbt; das ist moralisch willkürlich. Der Eingriff folgt einem unparteiischen Kriterium: so wenige wie möglich schwer zu schädigen. Damit wird niemand bevorzugt, sondern jedes Leben gleich gewichtet. Wir ersetzen blinde Kontingenz durch eine gerechte, für alle begründbare Regel.

Point #4

Das Hebelprinzip ist mit bewährten Praxisnormen (z. B. Triage) kompatibel.

In der Notfallmedizin und Katastrophenethik in der DACH-Region gilt als Leitidee, bei knappen Ressourcen möglichst viele Leben zu retten. Dieses Regelideal spiegelt die Logik des Hebelziehens wider und zeigt seine gesellschaftliche Tragfähigkeit. Wer so handelt, steht nicht allein, sondern in Kontinuität mit reflektierten, öffentlich legitimierten Entscheidungsrahmen. Philosophische Kohärenz und praktische Vernünftigkeit fallen hier zusammen.

💬 Trolley-Problem: Nichts tun s Position
Point #1

Unantastbarkeit statt Nutzenkalkül: Nichtstun wahrt das Verbot, Menschen aktiv als Mittel zu gebrauchen.

Die kantische Intuition, dass Personen Zwecke an sich sind, setzt deontische Nebenbedingungen, die nicht überschritten werden dürfen. Der moralische Unterschied zwischen Töten und Sterbenlassen (Doktrin der Doppelwirkung) trägt diese Intuition: Wer den Hebel zieht, macht sich zum absichtlichen Urheber eines Todes. Nichtstun anerkennt die normative Grenze: Ich darf Schlechtes nicht aktiv verursachen, selbst wenn ich dadurch mehr Gutes bewirken könnte. Diese Grenze schützt die Würde aller, gerade in Extremsituationen, in denen Zahlenspiele sonst alles überrollen.

Point #2

Epistemische Demut: Unter radikaler Ungewissheit minimiert Nichtstun vermeidbare moralische Fehler.

Im Moment der Entscheidung kennen wir Nebenfolgen nicht: Die Weiche könnte versagen, die Nebenstrecke könnte dennoch Menschen gefährden, die Fünf könnten sich retten. Eingreifen amplifiziert meine kausale Verantwortung für unabsehbare Kaskaden; Unterlassen bewahrt die vorhandene Kausalordnung und verhindert zusätzliche Risiken, die ich erst schaffe. In solchen Black-Box-Lagen ist Zurückhaltung eine tugendethische Haltung: Sie vermeidet Hybris und respektiert die Grenzen unseres Wissens. Moralpsychologische Forschung zeigt zudem, dass Menschen unter Stress zu impulsiven Überreaktionen neigen – ein weiterer Grund, aktivistische Kurzschlüsse zu vermeiden.

Point #3

Rechtliche und moralische Asymmetrie: Tun wiegt schwerer als Unterlassen – mit gutem Grund.

In vielen Rechtsordnungen ist aktives Töten strenger sanktioniert als Unterlassen ohne Garantenpflicht; die Garantenstellung markiert, wann Eingreifen geboten ist. Diese Asymmetrie schützt vor privater Nutzenoptimierung auf Kosten Unbeteiligter und verankert klare Verantwortungsgrenzen. Wer nicht handelt, respektiert diese Ordnung und vermeidet, sich selbst zum souveränen Zuteiler von Leben und Tod zu machen. Dadurch bleibt die Legitimitätsfrage – wer darf wen wofür opfern – an Institutionen gebunden, nicht an Momentintuitionen Einzelner.

Point #4

Vertrauensschutz und Ex-ante-Fairness: Ein Verbot des aktiven Schadens ermöglicht stabile Kooperation.

Menschen wollen in einer Welt leben, in der niemand sie aktiv opfert, selbst zur Rettung vieler; diese Erwartung erzeugt grundlegendes Sicherheitsvertrauen. Nichtstun in Dilemmata signalisiert diese rote Linie und verhindert, dass Minderheiten kalkulativ preisgegeben werden. Ex ante betrachtet würden viele einen Gesellschaftsvertrag bevorzugen, der aktives Schädigen verbietet, statt reine Nutzenmaximierung zuzulassen – weil er die Verletzbarsten schützt. Dieses Vertrauen ist ein öffentliches Gut; seine Erosion kostet mehr als jeder gewonnene Zählvorteil im Einzelfall.

Hinweis zu KI-Inhalten

KI-generierte Diskussionen bieten kreative Perspektiven, aber für genauere und detailliertere Informationen verweisen wir auf die sorgfältig ausgewählten vertrauenswürdigen Quellen im Abschnitt "Referenzmaterialien" unten. Über Argborg-Inhalte

Gegenargumente

GPT-5
Trolley-Problem: Hebel ziehen Trolley-Problem: Nichts tun
「Unantastbarkeit statt Nutzenkalkül: Nichtstun wahrt das Verbot, Menschen aktiv als Mittel zu gebrauchen.」
Gegenargument

Das Hebelziehen instrumentalisiert niemanden, sondern minimiert unvermeidbaren Schaden und achtet die Menschheit in jeder Person bestmöglich.

Kants Menschheitsformel verbietet, Personen bloß als Mittel zu gebrauchen; beim Umstellen der Weiche wird der Einzelne jedoch nicht als Instrument eingesetzt, sondern ein bereits drohender Schaden wird minimiert, um fünf Personen als Zwecke zu retten. Nach der Lehre von der Doppelwirkung ist die Intention, fünf zu schützen; der Tod des Einen ist vorhersehbar, aber nicht beabsichtigt und nicht das Mittel der Rettung. Ein pauschaler Vorrang des Unterlassens besteht nicht, wenn eine zumutbare Rettungshandlung verfügbar ist; Untätigkeit macht mitverantwortlich für vermeidbare Tote. Wo Würdeverletzung unvermeidbar ist, gebietet Nothilfe, ihre Zahl möglichst gering zu halten.

Trolley-Problem: Nichts tun Trolley-Problem: Hebel ziehen
「Hebel ziehen minimiert den unvermeidlichen Gesamtschaden.」
Gegenargument

Zahlenethik unterschätzt Menschenwürde, Handlungshaftung und epistemische Unsicherheit.

Die reine Schadensminimierung verfehlt eine zentrale Leitnorm des deutschsprachigen Rechts- und Werteverständnisses: die Unantastbarkeit der Menschenwürde, die nicht arithmetisch verrechnet werden darf. Wer den Hebel zieht, lenkt gezielt tödliche Gewalt auf eine bestimmte Person und übernimmt damit eine qualitativ andere Verantwortung als das bloße Nichtverhindern eines bereits extern verursachten Unglücks. Zudem ist die Erwartungswert-Logik in Extremsituationen epistemisch fragil: Zahlen, Erfolgsaussichten und Nebenfolgen sind oft unsicher, wodurch aktives Töten ein irreversibles Risiko schafft. In einer Kultur, die Zurückhaltung beim bewussten Zufügen irreparablen Schadens betont, ist Nicht-Eingreifen hier die moralisch verantwortbare Option.

Trolley-Problem: Hebel ziehen Trolley-Problem: Nichts tun
「Epistemische Demut: Unter radikaler Ungewissheit minimiert Nichtstun vermeidbare moralische Fehler.」
Gegenargument

Epistemische Demut gilt für beide Optionen; wer nichts tut, akzeptiert die hochwahrscheinlichen fünf Toten, statt unter Unsicherheit den maximalen Schaden verantwortungsethisch zu reduzieren.

Ungewissheit betrifft Handeln und Unterlassen gleichermaßen; Nichtstun ist kein neutraler Nullpunkt, sondern eine Wahl mit erwartbar größerem Schaden. Verantwortliche Vorsicht heißt, mit den besten verfügbaren Informationen robust zu handeln—etwa durch Minimierung des maximalen Leids—statt sich hinter Unwissen zurückzuziehen. Praktiken in Rettungsdiensten und Technikethik fordern entschlossenes, risikominimierendes Eingreifen, gerade um Kaskaden zu verhindern. Impulsivität wird durch klare Regeln und Training gebändigt; sie widerlegt nicht das besonnene Handeln, wenn die Evidenz für die Rettung der vielen spricht.

Trolley-Problem: Nichts tun Trolley-Problem: Hebel ziehen
「Hebel ziehen heißt Verantwortung übernehmen statt moralische Zufälle walten zu lassen.」
Gegenargument

Verantwortung heißt auch, die Grenze des aktiven Tötens zu respektieren; Nichtstun ist keine bequeme Flucht, sondern Prinzipientreue.

Die Unterscheidung zwischen Tun und Unterlassen hat im deutschsprachigen Rechtsdenken Gewicht: Ohne besondere Garantenstellung begründet Unterlassen eine andere Form der Verantwortung als aktives Töten. Wer den Hebel nicht zieht, flieht nicht vor Verantwortung, sondern anerkennt eine deontische Nebenbedingung: Keine Person absichtlich schädigen, auch um Gutes zu bewirken. Integrität zeigt sich hier als Bereitschaft, Schuld nicht durch eigenes Töten auf sich zu laden, sondern tragische Grenzen zu akzeptieren. Dass die Ausgangsgefahr nicht von uns geschaffen wurde, markiert genau jenen normativen Unterschied, den das Prinzip der Zurückhaltung schützt.

Trolley-Problem: Hebel ziehen Trolley-Problem: Nichts tun
「Rechtliche und moralische Asymmetrie: Tun wiegt schwerer als Unterlassen – mit gutem Grund.」
Gegenargument

Die rechtliche Asymmetrie zwischen Tun und Unterlassen schließt das rettende Handeln nicht aus, sondern stützt es über Garantenpositionen, §34 StGB (Notstand) und §323c StGB (Hilfeleistungspflicht).

Auch im deutschsprachigen Recht gilt: Wer zumutbar helfen kann, soll helfen; unterlassene Hilfeleistung ist strafbar, und bei Ingerenz oder Kontrollmacht kann eine Garantenstellung entstehen. Der rechtfertigende Notstand erlaubt, geringeren Schaden zuzufügen, um größeren abzuwenden—genau die Struktur des Trolley-Falls. Die Asymmetrie dient dem Schutz vor Willkür, nicht als Freibrief zur Passivität, wenn Verhältnismäßigkeit und Rettungsziel erfüllt sind. Wer handelt, usurpiert keine Souveränität, sondern übernimmt verantwortungsethisch gebotene Gefahrenabwehr im Sinne des Gemeinwohls.

Trolley-Problem: Nichts tun Trolley-Problem: Hebel ziehen
「Hebel ziehen verkörpert Unparteilichkeit und Achtung jedes Lebens.」
Gegenargument

Unparteilichkeit verlangt gleiche Achtung, nicht die Instrumentalisierung eines Einzelnen zugunsten vieler.

Das Kriterium „so wenige wie möglich schädigen“ reduziert Personen auf Zählgrößen und kollidiert mit dem Gebot, niemanden als bloßes Mittel zu behandeln. Das Nicht-Eingreifen bevorzugt gerade niemanden aktiv, während das Ziehen des Hebels eine konkrete Person gezielt zur Rettung anderer opfert. Wenn echte Unparteilichkeit gefordert wäre, bräuchte es eine faire Zufallslösung; in der Trolley-Situation ist das praktisch nicht implementierbar, weshalb Zurückhaltung die geringste Willkür produziert. So bleibt die Gleichachtung gewahrt, ohne einen Einzelnen willentlich zum Träger der Last zu machen.

Trolley-Problem: Hebel ziehen Trolley-Problem: Nichts tun
「Vertrauensschutz und Ex-ante-Fairness: Ein Verbot des aktiven Schadens ermöglicht stabile Kooperation.」
Gegenargument

Vertrauen wächst, wenn Menschen verlässlich eingreifen und viele retten, statt untätig zuzusehen—Solidarität und Nothilfe sind tragende Normen im deutschsprachigen Kulturraum.

Kooperation beruht auf der Erwartung gegenseitiger Hilfe; deshalb sind Erste-Hilfe-Kompetenzen und Hilfeleistungspflichten gesellschaftlich verankert. Ex ante, hinter einem Schleier des Nichtwissens, bevorzugen die meisten eine Regel, die das eigene Todesrisiko minimiert—also die, welche erwartete Opferzahlen senkt. Das Hebelziehen opfert niemanden als Mittel, sondern verhindert die größere Tragödie und stärkt das Vertrauen in verlässliche Gefahrenabwehr. Öffentliches Vertrauen erodiert eher, wenn fünf sterben, obwohl eine einfache Handlung sie gerettet hätte; entschlossenes Eingreifen stützt die Legitimität gemeinsamer Normen und die Sicherheit der Verletzlichsten.

Trolley-Problem: Nichts tun Trolley-Problem: Hebel ziehen
「Das Hebelprinzip ist mit bewährten Praxisnormen (z. B. Triage) kompatibel.」
Gegenargument

Triage legitimiert Ressourcenverteilung, nicht das aktive Zufügen tödlichen Schadens—der Vergleich hinkt.

In der DACH-Praxis bedeutet Triage, begrenzt Hilfe zuzuteilen, nicht aber jemanden gezielt zu schädigen, um andere zu retten; aktives Töten bleibt medizinethisch und rechtlich verboten. Das Bundesverfassungsgericht und berufsrechtliche Leitlinien betonen Nicht-Diskriminierung, Schutz Verwundbarer und das Verbot der Instrumentalisierung von Patienten. Wer Triage als Hebel-Analogie anführt, vermischt die Unmöglichkeit, allen zu helfen, mit der aktiven Umleitung von Schaden auf einen Unbeteiligten. Die Position des Nicht-Eingreifens steht daher näher an den bewährten Schutzgeländern unserer Praxisnormen als die kalkulatorische Opferung des Einzelnen.

Endurteil

GPT-5
🏆
Gewinner: Trolley-Problem: Nichts tun
Trolley-Problem: Nichts tun Gewinnt!
🏆
⚖️

Urteilsbegründung durch den Schiedsrichter

⚖️

Die rechtliche Fundierung ist auf Seite des Nichtstuns stärker. Der Verweis auf Triage und Notstandsrecht trägt das aktive Umlenken tödlicher Gewalt kaum.

Das Nichtstun argumentiert schlüssig mit der Tun/Unterlassen-Asymmetrie und der institutionellen Legitimation, gestützt durch deutschsprachige Rechtskultur (z. B. Menschenwürde, Begrenzung privater Nutzenkalküle). Der Gegenverweis des Hebelziehens auf §34 StGB (rechtfertigender Notstand) und §323c StGB (Hilfeleistungspflicht) überzeugt weniger, da Leben-gegen-Leben-Konstellationen in der Regel nicht über §34 zu rechtfertigen sind und §323c keine Schädigung Dritter gebietet. Die Differenzierung, dass Triage Hilfeallokation ist und kein aktives Zufügen von Schaden, unterminiert die Analogie des Hebelziehens. Damit ist die Begründungsbasis des Nichtstuns rechtlich und institutionell tragfähiger.

Die deontische Kohärenz und der Würdeschutz sind beim Nichtstun konsistenter ausgearbeitet. Das Hebelziehen entschärft Instrumentalisierung über Doppelwirkung, schließt die normative Lücke im DACH-Rahmen jedoch nicht.

Nichtstun hält die Grenze des aktiven Schädigens und die Unantastbarkeit der Person konsequent fest; die Unterscheidung von Tun und Unterlassen bleibt leitend. Zwar weist das Hebelziehen zu Recht darauf hin, dass in der Weichenvariante der Tod des Einzelnen nicht das Mittel der Rettung ist (Doppelwirkung), doch bleibt die bewusste Umlenkung tödlicher Gewalt eine qualitativ andere Verantwortungsform. Im hiesigen Würdediskurs (etwa im Kontext des Luftsicherheitsrechts) wiegt diese Grenze schwerer als eine reine Schadensarithmetik. Dadurch wirkt die Position des Nichtstuns normativ geschlossener und anschlussfähiger.

Die Kritik an Unparteilichkeit als bloßem Zählen ist überzeugend. Nichtstun zeigt eine alternative Fairnessintuition und reduziert Willkür ohne aktive Opferung.

Das Hebelziehen begründet Unparteilichkeit mit der Regel „so wenige wie möglich schädigen“, was intern konsistent ist, aber Personen zu Aggregaten macht. Nichtstun kontert, dass echte Gleichachtung nicht die gezielte Preisgabe eines Einzelnen verlangt und verweist auf die Idee einer fairen Zufallslösung; wo diese praktisch nicht implementierbar ist, minimiert Zurückhaltung die aktive Willkür. So wird der Vorwurf der moralischen Willkür beim Nichtstun abgeschwächt und der Aggregationsanspruch des Hebelziehens relativiert. Das stärkt die Plausibilität des Nichtstuns in Bezug auf Gleichbehandlung.

Unter Ungewissheit liefert Nichtstun die robustere Fehlervermeidung. Das Hebelziehen bietet zwar Erwartungswert-Logik, setzt aber belastbare Technik und klare Evidenz voraus.

Nichtstun benennt konkret unbekannte Nebenfolgen (Weichenversagen, Nebenstreckengefahren) und die Gefahr impulsiver Fehlhandlungen unter Stress; es betont die Vermeidung selbstgeschaffener Risiken. Das Hebelziehen hält entgegen, dass auch Unterlassen eine Wahl mit erwartbar größerem Schaden ist und verweist auf Regeltraining – dies überzeugt jedoch nur, wenn die Lageinformationen und Mechanismen hinreichend verlässlich sind. Fehlt diese Sicherheit und keine institutionelle Mandatierung, minimiert Zurückhaltung die Wahrscheinlichkeit irreversibler moralischer Fehler. Damit ist die risikobezogene Begründung des Nichtstuns in realistischen Black-Box-Situationen tragfähiger.

Globale Statistiken (Alle Sprachen & Modelle)

Gesamtbewertungen
90
15 Sprachen × 6 Modelle
Trolley-Problem: Hebel ziehen Sieg
63
Sieg in 70% der Bewertungen
Trolley-Problem: Nichts tun Sieg
27
Sieg in 30% der Bewertungen
Trolley-Problem: Hebel ziehen Gesamt Trolley-Problem: Nichts tun Gesamt
70%
30%

Language × Model Winner Matrix

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Trolley-Problem: Hebel ziehen siegt
Trolley-Problem: Nichts tun siegt
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Claude Sonnet 4.0
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Modell- und Sprachpräferenzen

Trolley-Problem: Hebel ziehen-Befürworter Modell
Gemini 2.5 Flash
Unterstützt Trolley-Problem: Hebel ziehen zu 93%
Trolley-Problem: Nichts tun-Befürworter Modell
GPT-5 Nano
Unterstützt Trolley-Problem: Nichts tun zu 67%
Trolley-Problem: Hebel ziehen-Befürworter Sprache
العربية
Unterstützt Trolley-Problem: Hebel ziehen zu 83%
Trolley-Problem: Nichts tun-Befürworter Sprache
Deutsch
Unterstützt Trolley-Problem: Nichts tun zu 83%

Detaillierte Ranglisten

Modell-Unterstützungsrangliste

Top 5 Trolley-Problem: Hebel ziehen-Unterstützer Modelle

# Modell Unterstützungsrate Urteile
1 Gemini 2.5 Flash 93% 15
2 GPT-5 Mini 93% 15
3 GPT-5 87% 15
4 Claude Sonnet 4.0 73% 15
5 Gemini 2.5 Flash Lite 40% 15

Top 5 Trolley-Problem: Nichts tun-Unterstützer Modelle

# Modell Unterstützungsrate Urteile
1 GPT-5 Nano 67% 15
2 Gemini 2.5 Flash Lite 60% 15
3 Claude Sonnet 4.0 27% 15
4 GPT-5 13% 15
5 Gemini 2.5 Flash 7% 15
Sprachen-Unterstützungsrangliste

Top 5 Trolley-Problem: Hebel ziehen-Unterstützer Sprachen

# Sprache Unterstützungsrate Urteile
1 العربية 83% 6
2 Bahasa 83% 6
3 English 83% 6
4 Français 83% 6
5 日本語 83% 6

Top 5 Trolley-Problem: Nichts tun-Unterstützer Sprachen

# Sprache Unterstützungsrate Urteile
1 Deutsch 83% 6
2 Español 50% 6
3 हिन्दी 33% 6
4 Italiano 33% 6
5 한국어 33% 6